Spiderlens

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand: 6. August 2026

§ 1 Geltungsbereich und Anbieter

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge über die Nutzung des Online-Dienstes Spiderlens zwischen dem Anbieter und seinen Kundinnen und Kunden. Anbieter ist das Einzelunternehmen Panagiotis Chaitidis; die vollständigen Angaben stehen im Impressum.

Abweichende Bedingungen der Kundin oder des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zu.

§ 2 Vertragsgegenstand

Spiderlens ist eine über den Browser nutzbare Software, die Websites technisch analysiert (unter anderem Erreichbarkeit, Meta-Angaben, Weiterleitungen, Ladezeiten, Verschlüsselung sowie ausgewählte rechtliche Pflichtangaben) und die Ergebnisse als Bericht aufbereitet. Der Anbieter stellt die Software zur Nutzung bereit; eine Beratungsleistung, eine Rechtsberatung oder eine Suchmaschinenoptimierung als Dienstleistung ist nicht Vertragsgegenstand.

Der konkrete Leistungsumfang richtet sich nach dem gewählten Tarif. Die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses geltenden Tarife und Leistungsgrenzen sind auf der Website des Anbieters dargestellt.

§ 3 Vertragsschluss

Die Darstellung der Tarife auf der Website ist kein bindendes Angebot, sondern eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots. Mit dem Anlegen eines Kontos kommt ein Vertrag über die Nutzung des kostenlosen Tarifs zustande.

Für kostenpflichtige Tarife gibt die Kundin oder der Kunde durch Abschluss des Bestellvorgangs ein verbindliches Angebot ab. Der Vertrag kommt zustande, sobald der Anbieter die Bestellung bestätigt oder den kostenpflichtigen Tarif freischaltet.

§ 4 Preise und Zahlung

Es gelten die zum Zeitpunkt der Bestellung auf der Website ausgewiesenen Preise. Alle Preise sind Endpreise. Umsatzsteuer wird gemäß § 19 UStG (Kleinunternehmerregelung) nicht ausgewiesen und nicht erhoben.

Kostenpflichtige Tarife werden monatlich im Voraus abgerechnet. Die Zahlungsabwicklung erfolgt über den Zahlungsdienstleister Stripe. Der Anbieter speichert keine vollständigen Zahlungsdaten.

Gerät die Kundin oder der Kunde mit der Zahlung in Verzug, darf der Anbieter den Zugang zu den kostenpflichtigen Funktionen nach vorheriger Ankündigung bis zum Ausgleich der offenen Forderung sperren.

§ 5 Laufzeit und Kündigung

Kostenpflichtige Verträge laufen einen Monat und verlängern sich jeweils um einen weiteren Monat, sofern sie nicht bis zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums gekündigt werden. Die Kündigung ist jederzeit über die Kontoverwaltung oder formlos in Textform an die im Impressum genannte Adresse möglich.

Nach Wirksamwerden der Kündigung wird das Konto auf den kostenlosen Tarif zurückgestuft. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt für beide Seiten unberührt.

§ 6 Verfügbarkeit und Änderungen der Leistung

Der Anbieter bemüht sich um eine möglichst durchgehende Verfügbarkeit des Dienstes, schuldet jedoch keine bestimmte Verfügbarkeitsquote. Wartungsarbeiten, Störungen bei Vorleistern sowie Ereignisse außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters können zu vorübergehenden Einschränkungen führen.

Der Anbieter darf den Dienst weiterentwickeln und einzelne Funktionen ändern, solange der vertraglich geschuldete Kern der Leistung erhalten bleibt. Wird der Leistungsumfang eines kostenpflichtigen Tarifs wesentlich eingeschränkt, wird die Kundin oder der Kunde vorab informiert und erhält ein Sonderkündigungsrecht.

§ 7 Pflichten der Kundin oder des Kunden

Die Analyse einer Website erzeugt automatisierte Zugriffe auf den jeweiligen Server. Die Kundin oder der Kunde darf daher nur Websites prüfen lassen, die ihr oder ihm gehören oder für deren Prüfung eine Berechtigung der berechtigten Person vorliegt.

Untersagt sind insbesondere die Umgehung technischer Schutzmaßnahmen, das Auslösen übermäßiger Last bei Dritten, das automatisierte Auslesen des Dienstes selbst sowie die Weitergabe der Zugangsdaten an Dritte. Ein Zugang gilt für eine Person.

Verstößt die Kundin oder der Kunde erheblich gegen diese Pflichten, darf der Anbieter den Zugang sperren und den Vertrag außerordentlich kündigen.

§ 8 Rechte an Inhalten und Berichten

Der Anbieter räumt für die Dauer des Vertrags das nicht ausschließliche, nicht übertragbare Recht ein, den Dienst im vertraglich vereinbarten Umfang zu nutzen. Die erzeugten Berichte darf die Kundin oder der Kunde uneingeschränkt für eigene Zwecke und gegenüber eigenen Auftraggebern verwenden.

Die von der Kundin oder dem Kunden eingestellten Daten bleiben deren Eigentum. Der Anbieter verarbeitet sie ausschließlich zur Erbringung der Leistung.

§ 9 Haftung

Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht und begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.

Die Analyseergebnisse werden automatisiert erzeugt. Sie ersetzen keine fachliche oder rechtliche Prüfung im Einzelfall. Ein bestimmtes Ergebnis in Suchmaschinen wird nicht geschuldet und nicht zugesichert.

§ 10 Datenschutz

Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten stehen in der Datenschutzerklärung.

§ 11 Änderung dieser Bedingungen

Der Anbieter darf diese AGB mit Wirkung für die Zukunft ändern, wenn dies zur Anpassung an eine geänderte Rechtslage oder an Änderungen des Dienstes erforderlich ist. Über Änderungen wird mindestens sechs Wochen vor ihrem Wirksamwerden in Textform informiert. Widerspricht die Kundin oder der Kunde nicht bis zum Wirksamwerden, gelten die Änderungen als angenommen; auf diese Folge wird in der Mitteilung gesondert hingewiesen. Im Fall des Widerspruchs darf jede Seite den Vertrag zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens kündigen.

§ 12 Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Ist die Kundin oder der Kunde Verbraucherin oder Verbraucher, bleiben zwingende Verbraucherschutzvorschriften des Staates unberührt, in dem sie oder er den gewöhnlichen Aufenthalt hat.

Ist die Kundin oder der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand der Sitz des Anbieters.

Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

Widerrufsrecht

Verbraucherinnen und Verbraucher haben ein gesetzliches Widerrufsrecht. Die Einzelheiten stehen in der Widerrufsbelehrung.

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